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Thromboembolische Störungen
Der menschliche Körper verfügt über ein komplexes System, das bei einer Verwundung zu einer Verklumpung des Blutes („Blutgerinnung“) führt. Unter normalen Umständen ist diese Eigenschaft erwünscht, weil sie zum Wundverschluß und zur Heilung der Verletzung beiträgt. Bei bestimmten Erkrankungen jedoch, die man als „Thromboembolische Störungen“ bezeichnet, kann dieser Mechanismus zur Bildung eines unerwünschten und sogar lebensbedrohlichen Blutpfropfens („Thrombus“) führen. Beispiele für thromboembolische Störungen sind Vorhofflimmern, Herzattacke, Beinvenenthrombosen und Schlaganfall.

Orale Antikoagulantien
Thromboembolische Störungen werden mit oralen Antikoagulantien behandelt. Dabei handelt es sich um Medikamente, die die Gerinnungsfähigkeit des Blutes herabsetzen und eine Thrombenbildung verhindern. Mehr als 6 Millionen Menschen werden mit oralen Antikoagulantien wie z. B. Marcumar und Warfarin behandelt.

Der INR-Test
Die Behandlung mit gerinnungshemmenden Medikamenten muß sehr genau überwacht werden. Wenn die Dosierung zu niedrig ist, kann es zur Thrombenbildung kommen. Ist die Dosierung zu hoch, steigt die Gefahr von äußeren und inneren Blutungen. Um die richtige Einstellung zu finden, wird heute oft der INR-Wert (International Normalized Ratio) ermittelt. Er gibt einen standardisierten Wert für die Gerinnungsfähigkeit des Blutes an. Das Ergebnis ist somit unabhängig von den für den Test verwendeten Reagentien.

Das Messgerät So führen Sie Ihre Gerinnungstherapie selbst durch...
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